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Frank Völger ist neuer Bezirksmeister

Am Pfingstwochenende richtete der Tennisbezirk Darmstadt auf der Anlage der TEC Darmstadt seine diesjährige Bezirksmeisterschaft aus – dabei trat ein Starterfeld von knapp 120 Spielerinnen und Spielern in den verschiedenen Altersklassen gegeneinander an.

In der Gruppe der Herren 55 konnte sich am Ende der STCler Frank Völger gegen die Konkurrenz durchsetzen und den Titel des Bezirksmeisters nach Semd holen. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg!

Am darauffolgenden Wochenende standen die letzten Begegnungen der Medenrunde vor der Sommerpause statt. Dabei mussten sich bereits am Freitag die Junioren der U14 (Joshua Schwarz, Christian Wolf, Noah Waschewski und Julian Mauß) den Gästen aus Groß-Umstadt mit 1:5 (2:11 Sätze, 29:73 Spiele) geschlagen geben. Diesmal war es Noah, der sein Einzelmatch im dritten Satz für sich entscheiden konnte – eine tolle Leistung!

Am Samstag mussten die Herren 50 beim Rivalen in Bergen-Enkheim antreten. Unter Beteiligung des frisch gebackenen Bezirksmeisters Frank Völger holten Daryoush Amirzadeh Asl, Herbert Dörfler und Günther Lehr mit ihrem 3:3 Unentschieden (7:7 Sätze, 47:53 Spiele) einen weiteren Punkt und festigten damit den Rang drei in der Gruppenliga.

Ebenso 3:3 unentschieden verabschiedeten sich am Sonntag die Herren 40 aus Gernsheim, wo bei bestem Wetter gleich drei der sechs auszutragenden Matches über die volle Distanz von drei Sätzen gehen mussten. Nach einem 1:3 Rückstand nach den Einzeln musste man zwei gewinnfähige Doppel auf den Platz bringen, um zumindest den einen Punkt für das Unentschieden mitzunehmen – dies gelang dann auch in einem spannendenden Finale, bei dem das Doppel Thomas Krasemann/Martin Höpfner im dritten Satz die Nerven behielt und unter den Augen der Mannschaftskollegen Mathias Hamann, Martin Müller und Stefan Simonis mit 11:9 die Partie für sich entschied. Das versöhnliche Ende in Zahlen – 3:3 Matches, 7:8 Sätze und 58:65 Spiele.

Die zweite Sonntagspartie bestritten die Damen 30 (Nadine Niebel, Wiebke Simonis, Anke Eidmann und Ivonne Schwarz), die auswärts in Weiterstadt anzutreten hatten. Auch hier stand am Ende ein 1:5 aus Sicht des STC auf der Tafel (3:10 Sätze, 40:70 Spiele). Für den Ehrenpunkt sorgte Nadine, die sich über ihren ersten Einzelerfolg in dieser Medenrunde freuen durfte – weiter so!

Das Spiel der Junioren U18 wurde auf den kommenden Sonntag verschoben. Das Spiel findet in Hofheim/Reid statt – bei einem Sieg würde man den Sommer auf Platz 3 der Tabelle genießen können.

Die Medenrunde pausiert nun bis Mitte August – Tennis gespielt wird trotzdem. Und so bietet sich für alle Interessierten immer die Möglichkeit, in diesen tollen Sport hinein zu schnuppern. Wer also Lust auf etwas neues hat oder seine eingeschlafenen Talente wiedererwecken möchte, der meldet sich bei uns.

 

Herrenmannschaften können sich behaupten

 

In der letzten Woche standen die Spieltage 3 bzw. 4 auf dem Plan des Hessischen Tennisverbandes – für die Mannschaften des Ski- und Tennisclub Semd wieder eine Gelegenheit, sich zu behaupten.

Nachdem die Jugend- und Juniorenmannschaften sowie die Damen 30 in der Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung abliefern konnten, lief es in dieser Woche leider nicht ganz so wie erhofft. Die U14 hatten am Freitag unter Beteiligung von Christian Wolf, Tyler Heuss, Jakob Dressel und Julian Mauß der Mannschaft des TC Ober-Ramstadt II wenig entgegenzusetzen und ließen die Punkte mit einem Gesamtergebnis von 0:6 (0:12 Sätze, 18:72 Spiele) beim Gegner.

Die Damen 30 mussten am Sonntag personell geschwächt beim Rivalen in Seeheim auflaufen. Anke Eidmann, Ivonne Schwarz, Sabine Hafner und Christine Eidmann mussten sich daher den Gastgebern klar geschlagen geben und verloren diese Partie mit 0:6 (0:12 Sätze, 18:73 Spiele). Ein Spielpunkt wäre allerdings durchaus drin gewesen, denn Anke konnte trotz ihres ungewohnten Startplatzes gegen die höher eingestufte Kontrahentin mehr als mithalten. Nachdem der erste Satz im Tiebreak mit 6:7 abgegeben wurde, reichte der Spielerin aus Seeheim ein einziges Break im zweiten Satz, um diesen mit 6:4 für sich zu entscheiden und damit das Match zu beenden. Spielerisch und konditionell wäre mehr drin gewesen, allerdings fehlte Anke in dieser Situation einfach noch die Kaltschnäuzigkeit, ihre Vorteile konsequent auszuspielen.

Bei den Herren, die an diesem Wochenende beide zum Heimspiel einladen konnten, verliefen die Matches dagegen besser. Bereits am Samstag stand bei den Herren 50 das Spitzenspiel in der Gruppenliga an – Semd empfing als zu diesem Zeitpunkt zweitplatzierter den Tabellenführer aus Seeheim. Den zahlreichen Zuschauern bot sich einmal mehr ein sehenswertes Match bei schönstem Tenniswetter, an dessen Ende man sich die Punkte mit den Gästen teilte. Mit einem 3:3 (6:7 Sätze, 38:53 Spiele) festigten Günther Lehr, Daryoush Amirzadeh Asl, Frank Völger und Herbert Dörfler ihre gute Position in der Tabelle, in der sie aktuell auf dem dritten Platz stehen.

Tags darauf durften auch die Herren 40 ihre Gäste der TG Rüsselsheim in Semd begrüßen – hier setzten sich Thorsten Mahr, Thomas Krasemann, Mathias Hamann und Martin Müller mit einem deutlichen 5:1 (11:2 Sätze, 74:26 Spiele) durch. Die Mannschaft steht aktuell ebenfalls auf Platz 3 der Bezirksoberliga A.

Entgegen der Ankündigung der letzten Woche hatten die U18er an diesem Wochenende spielfrei – für die Jungs der Spielgemeinschaft mit Spachbrücken und Brensbach geht es erst am 15.06. wieder weiter, Gegner ist die Mannschaft aus Hofheim (Ried). Auch die anderen Mannschaften genießen die beiden kommenden Feiertagswochenende, an denen keine Medenrundenspiele angesetzt sind. Für die U14 geht es am 14.06. weiter – man empfängt den TC Ober-Ramstadt I auf heimischem Gelände. Aufschlag ist um 16 Uhr. Am Samstag (15.06.) verschlägt es die Herren 50 nach Bergen-Enkheim. Auch die beiden Sonntagsspiele der Damen 30 sowie der Herren 40 finden am 16.06. auswärts statt – die Damen sind zu Gast bei der SG Weiterstadt, die Herren machen sich auf den Weg nach Gernsheim.

STC mit durchwachsenem Saisonstart

Konnten wir letzte Woche davon berichten, dass Petrus sich als Freund des Tennissports geoutet und die Saisoneröffnung beim Ski- und Tennisclub in Semd wider Erwarten mit strahlendem Sonnenschein begleitet hat, so durchwachsen waren dann die Saisonstarts der einzelnen Mannschaften des Clubs. Die ersten Spieltage mussten zeitlich oder räumlich verlegt werden oder fanden bei nass-kalten Temperaturen statt – und auch die Ergebnisse lassen durchaus Luft nach oben.

In diesem Jahr standen gehen neben den beiden Herrenmannschaften gleich drei „Neulinge“ für den STC an den Start. Nach vielen Jahren kann der Verein endlich wieder zwei Jugendmannschaften sowie eine Damenmannschaft (Damen 30) ins Rennen schicken, die allerdings allesamt bei ihren jeweiligen Debüts Lehrgeld zahlen mussten.

Die Jugendlichen der Junioren U14 standen am vergangenen Freitag erstmals im Rahmen einer Medenspielrunde auf dem Platz – mit dem kleinen Vorteil des Heimspiels, jedoch sichtlich nervös wurden die Gegner des TC Ernsthofen auf dem Gelände begrüßt. Zwar verloren die Semder-Jungs auf dem Papier eindeutig mit 0:6, die einzelnen Spiele waren dennoch teilweise knapp und hart umkämpft. Joshua Schwarz, Christian Wolf, Julian Mauß und Elias Hamann lieferten trotz des Ergebnisses eine respektable Leistung ab – nicht zuletzt das letzte Doppel unter Beteiligung von Christian und Julian zeigte, dass hier auch mehr drin steckt, da dieses Spiel nur knapp mit 5:7 und 3:6 abgegeben wurde (Gesamtergebnis 0:6, 0:12 Sätze und 16:73 Spielen). Natürlich ärgerte man sich auch über den ein oder anderen verschlagenen Ball, eine vertane Chance oder das fehlende Quäntchen Glück, nach dem Match war die Stimmung bei Nudeln mit Hackfleischsoße aber wieder gut, die Gäste wurden freundlich verabschiedet und die Truppe freut sich bereits auf den nächsten Einsatz am kommenden Freitag (17.05.), zu dem die Mannschaft ab 16 Uhr beim TV Groß-Umstadt zu Gast sein darf.

Ein weiterer Debütant auf der Medenspielbühne sind die Junioren U18, die sich im Rahmen einer Spielgemeinschaft mit Spachbrücken und Brensbach erstmals in den Wettbewerb stürzen. Der STC Semd ist hier mit den beiden Jugendlichen Noah Seibert und Finn Simonis vertreten. Bereits am Samstag vor einer Woche (04.05.) trat die Mannschaft zu ihrer ersten Heimspiel-Begegnung an, wobei die Heimspielorte zwischen den beteiligten Vereinen rotieren. An diesem Tag hieß „zu Hause“ also erstmal Spachbrücken und hier wurden die Teilnehmer auf eine Geduldsprobe gestellt. Zum eigentlichen Spielbeginn um 9 Uhr morgens war aufgrund des Regens noch nicht an Tennis zu denken – die Gäste aus Bensheim wurden also darüber informiert, dass sie sich noch nicht auf den Weg nach Spachbrücken machen mussten. Und dann hieß es warten, Wetter-Apps befragen, telefonieren. Mit ein wenig „Mut zur Lücke“ einigte man sich dann auf einen Spielbeginn um 14 Uhr und das Wetter spielte dann auch mit. Die U18 schlugen sich gegen die deutlich besser eingestuften Bensheimer respektabel – die Spiel- und Turniererfahrung der Gäste setzte sich am Ende allerdings eindeutig durch und die Partie ging wie bei den U14-ern mit 0:6 verloren. Zwar konnte Finn Simonis in zwei Sätzen kein Spiel für sich entscheiden, umkämpft waren die einzelnen Spiele dennoch und gegen seinen drei Leistungsklassen stärken Gegner machte er eine sehr gute Figur. Auch der zweite Spieltag der U18-er am letzten Samstag wurde wettertechnisch heftig diskutiert – am Ende einigte man sich auf eine Verschiebung auf Sonntag, 19.05.2019.

In diesem Jahr freut sich der STC besonders darüber, dass wieder eine Mannschaft aus der Damenriege in den Wettbewerb einsteigt. In der Bezirksliga A gingen die Damen 30 (mit Sabine Hafner, Anke Eidmann, Nadine Niebel, Ivonne Schwarz und Wiebke Simonis) an ihrem ersten Spieltag am Sonntag (12.05.) beim Nachbarn in Dieburg an den Start. Auch hier stand am Ende ein eindeutiges Ergebnis mit 0:6 (0:12 Sätze und 8:72 Spiele) auf der Anzeigetafel – im ersten Moment sicherlich frustrierend, auf den zweiten Blick allerdings kein Grund zur Verzweiflung. Die Gegner aus Dieburg sind durch die Bank erfahrene Medenspielerinnen und in ihren Leistungsklassen zwischen drei und sieben (!) Stufen höher platziert, als die Damen des STC. Daneben lässt der Blick auf die restlichen Mannschaften der Gruppe vermuten, dass man mit Dieburg gleich zu Beginn „das schlimmste“ hinter sich gebracht hat. Der erste Spieltag der Damen 30 endete allerdings anders als zunächst vermutet sehr gut gelaunt, nachdem man sich nach der Rückkehr bei dem ein oder anderen Aperol auf der heimischen Anlage gegenseitig zum Muttertag gratulierte.

Denn genau dort – auf dem Vereinsgelände des STC in Semd – spielten parallel zu den Damen auch die Herren 40 ihr erstes Match der Saison. Nachdem diese Mannschaft in der Altersklasse „aufgestiegen“ ist (bis letzte Saison spielte man noch in der Herren 30), empfing man die Mannschaft aus Nauheim zum Heimspiel. „Frostig ist´s bei Euch“, waren die ersten Worte der Gäste morgens um 9 Uhr – und so war es auch. Da musste man sich deutlich länger Zeit zum warmspielen nehmen und Shirt und kurze Hose blieben erst einmal unter längerer Kleidung versteckt.

Die Herren 40 lieferten sich ein ausgeglichenes Match mit den Gästen und gingen nach vier Einzeln von Thorsten Mahr, Thomas Krasemann, Martin Müller und Stefan Simonis mit einem 2:2 in die beiden letzten Doppel. Auch hier wurde es nicht weniger spannend, da beide Spiele im Tiebreak entschieden werden musste. Das erste Doppel Mahr/Krasemann setzte sich dann auch im Tiebreak des zweiten Satzes durch und entschied das Spiel für sich – im zweiten Doppel Müller/Martin Höpfner musste sogar ein dritter Satz die Entscheidung bringen, der im Match-Tiebreak mit 8:10 verloren ging. Am Ende stand also ein versöhnliches 3:3 Unentschieden (8:6 Sätze, 64:61 Spiele), wobei für beide Mannschaften der Sieg gleichermaßen möglich gewesen wäre.

Mit der Herren 50-Mannschaft ist der STC seit diesem Jahr auch oberhalb des Tennisbezirks Darmstadt auf Landesebene vertreten und auch hier begann die Runde bereits vor einer Woche. Bereits am 04.05. war das erste Heimspiel in der Gruppenliga gegen die Gäste aus Viernheim geplant. Im Vorfeld zeichnete sich bereits ab, dass dieser Spieltag aufgrund der Wettervorhersage nur schwerlich in Semd ausgetragen werden könnte, was eine Verschiebung mit sich bringen würde. Die Mannschaftsführer einigten sich allerdings darauf, nicht den Spieltag sondern den Spielort zu verlegen, da die Viernheimer Zugriff auf eine Tennishalle haben und das Duell dort wetterunabhängig ausgetragen werden konnte. So war der Weg zum ersten Heimspiel deutlich weiter als gedacht und wurde von der Sorge begleitet, den kleinen Vorteil eines Heimspiels aus der Hand gegeben zu haben. Diese Sorge war jedoch unbegründet, denn die Spieler um Mannschaftsführer Günther Lehr (Frank Völger, Daryoush Amirzadeh Asl und Herbert Dörfler) setzen sich trotzdem souverän mit 4:2 (8:6 Sätze, 51:42 Spiele) in Viernheim durch und konnte damit einen perfekten Start hinlegen.

Auch der zweite Spieltag der Herren 50 stand wettertechnisch unter keinem besonders guten Stern. Beim Rivalen in Schwanheim wurde bei niedrigen zweistelligen Temperaturen und Dauernieselregen gespielt – das macht die Bälle schwer und die Plätze weich und bedeutet für alle Akteure eine Umstellung des eigenen Spiels und der Taktik. Damit kamen die Gastgeber aus Schwanheim einen Deut besser zurecht, so dass die Herren des STC nach vier Einzeln mit 1:3 im Hintertreffen waren – dabei hätte es durchaus auch unentschieden stehen können, jedoch verlor Günther Lehr sein Einzel gegen seinen drei Zähler besser eingestuften Gegner äußerst knapp in drei Sätzen mit 7:5, 5:7 und 13:15 (!). Die beiden verbleibenden Doppel konnten daher bestenfalls noch das Remis bringen, jedoch teilte man sich hier die Punkte, so dass am Ende aus STC-Sicht ein 2:4 (5:8 Sätze, 41:58 Spiele) auf der Abrechnung stand.

Das Fazit der ersten (beiden) Medenspieltage der Saison 2019 zeigt also Ergebnis- wie wettertechnisch ein durchwachsene Bild. Die Debütanten mussten bei ihren ersten Auftritten Niederlagen einstecken, werden an diesen aber sicherlich noch wachsen. Die beiden Herrenmannschaften starten unterm Strich gut in die Saison.

Der Ausblick zeigt ein straffes Programm für die kommende Woche. Bereits am Freitag (17.05.) trifft die U14 auswärts auf Groß-Umstadt, die U18 erwartet ein hartes Wochenende – am Samstag (18.05) empfängt man die Mannschaft der Spielvereinigung aus Fürth/Rimbach/Lautertal (Austragungsort dieses Heimspieles ist Brensbach) und am darauffolgenden Sonntag (19.05.) geht es zum Nachholspiel nach Bobstadt.

Ebenfalls am Sonntag gehen die Herren 40 auf Reisen – gespielt wird im Crumstadt.

Die Herren 50 empfangen am Samstag (18.05.) die Gäste aus Kalbach – Aufschlag ist um 14 Uhr.

Für die Damen 30 scheint bei ihrem ersten Heimspiel am Sonntag (19.05.) hoffentlich die Sonne vom Himmel, Gast ist die Mannschaft aus Gräfenhausen, los geht es um 9 Uhr. Zu diesem Heimspiel wie auch am Samstag (Herren 50) sind Zuschauer, Freunde und Gäste herzlich willkommen.

Neulinge feiern erste Erfolge

Der erste Spieltag für die drei Debütanten-Mannschaften des STC Semd ließen bereits erahnen, dass trotz der eindeutigen Ergebnisse (alle drei Mannschaften verloren ihre Spiele mit 0:6 Punkten und 0:12 Sätzen) das Potential zu besseren Abschlüssen vorhanden ist. Dass die Akteure dies allerdings gleich bei der nächsten Gelegenheit abrufen, war schon eine positive Überraschung.

Die Jugendmannschaft der U14er war am Freitag zu Gast beim Rivalen aus und in Groß-Umstadt. Das erste Auswärtsspiel und dann auch noch in deutlich veränderter Besetzung – das macht die Nervosität nicht geringer. Diese merkte man den Spielern (Joshua Schwarz, Christian Wolf, Noah Waschewski, Julian Mauß und Tyler Heuss) auf dem Platz allerdings nicht mehr an, und so ergaben sich teilweise knappe und ausgeglichene Spiele, an deren Ende diesmal auch verdientes 2:4 auf dem Berichtsbogen vermerkt werden konnte. Wir gratulieren Julian zum Gewinn seines Einzels, außerdem konnte er zusammen mit Tyler eines der beiden Doppel im entscheidenden dritten Satz (im Modus Match-Tiebreak) für sich entscheiden.

Die Junioren U18 musste an diesem Wochenende sogar zweimal ran. Nach dem planmäßigen Heimspiel am Samstag stand am Folgetag das Nachholspiel aus der letzten Woche bei den Gastgebern in Bobstadt auf dem Programm. Beim Heimspiel (in Brensbach) erkämpften sich die jungen Spieler unter Beteiligung von Finn Simonis vom STC Semd einen deutlichen 5:1-Sieg (10:4 Sätze und 77:45 Spiele) gegen die Kontrahenten der Spielvereinigung aus Fürth/Rimbach/Lauterthal. Und hier ist der Kampf auch wörtlich zu nehmen – zwei der vier Einzel mussten im dritten Satz entschieden werden und oftmals ging es über die Entscheidung eines Tiebreaks. Demnach in großen Teilen eine Partie auf Augenhöhe, bei der es auf Konzentration, Kondition und Selbstvertrauen ankommt. Nach der 0:6-Niederlage des ersten Spieltages keine Selbstverständlichkeit, aber die jungen Spieler haben bereits verinnerlicht, dass man solche Niederlagen abhaken und mit freiem Kopf in das nächste Spiel gehen muss.

Der Termin am Sonntag in Bobstadt war leider nicht so erfolgreich wie das Heimspiel am Tag zuvor. Ob es an der fehlenden Erholung lag oder doch an der individuellen Stärke der Gegner – diesen Spieltag mussten die Jungs mit 1:5 (3:10 Sätze und 40:65 Spiele) verloren geben. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber, dass die U18 mit einem aktuell dritten Platz vollkommen im Soll ist und sich nicht zu verstecken braucht.

Auch die Damen 30 hatten nach dem ersten Spieltag (0:6 in Dieburg) sicherlich mit den Nerven zu kämpfen, als sie die GW Gräfenhausen am Sonntagmorgen zu Hause in Semd begrüßten. Jedoch sah man sich, anders als in der Vorwoche, schon eher auf Augenhöhe mit den Gegnern, denn bereits die Einzel zeigten, dass man trotz fehlender Wettkampferfahrung in großen Teilen mithalten konnte. Vor Beginn der Doppel stand dann auch der erste Erfolg auf der Anzeigetafel, nachdem Ivonne Schwarz mit einem Sieg gegen ihre Rivalin brillieren konnte. Die anderen Einzel von Nadine Niebel, Anke Eidmann und Wiebke Simonis gingen leider verloren, jedoch wäre auch Wiebke in der Lage gewesen, ihren ersten Zähler zu schreiben – nach einem mit 3:6  verlorenen ersten Satz, legte sie sich ihren Gast in Durchgang zwei besser zurecht und konnte mit 6:4 den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen. Nun musste der dritte Satz die Entscheidung bringen, in dem allerdings die Spielerin aus Gräfenhausen die stärkenen Nerven bewies und am Ende das Match für sich entschied.

In den darauffolgenden Doppeln gab es aber ein weiteres Mal Grund zum Jubeln, denn Anke und Wiebke feierten dann doch noch ihren ersten Sieg. Gemeinsam gewannen sie ihre Partie deutlich und so stand auch hier am Ende des Tages ein gutes 2:4 (5:8 Sätze und 44:58 Spiele) als Ergebnis fest.

Wir gratulieren allen drei „Neulingen“ zu ihren jeweiligen Erfolgen und drücken die Daumen, dass es so weiter nach oben gehen wird!

Die Routiniers des Vereins waren ebenfalls nicht untätig. Am Samstag trugen die Herren 50 (Frank Völger, Daryoush Amirzadeh Asl, Herbert Dörfler und Günther Lehr) ihr erstes „echtes“ Heimspiel in Semd aus, nachdem der erste Heimspieltermin wetterbedingt nach Viernheim verlegt wurde. Gäste an diesem Tag waren die Spieler des TC Kalbach und es bot sich den Zuschauenden ein Tennisnachmittag auf höchstem Niveau. Nach einem 2:2 nach den Einzeln war für beide Mannschaften noch alles möglich und so war es nun daran, die Paarungen für die beiden ausstehenden Doppel mit Bedacht zu besetzen. Die STCler bewiesen hier ein gutes Händchen und stellten mit Amirzadeh/Dörfler und Völger/Lehr zwei leistungsausgewogene Duos auf den Platz. Nach dem jeweils ersten Satz zwang ein Regenschauer zur kurzen Pause, in der sich die Spieler nochmals sammeln konnten. Mit einer Verzögerung von 45 Minuten ging es zur Entscheidung, wobei das Duo Völger/Lehr hier nichts anbrennen ließ und den Punkt mit 6:3 und 6:3 sicher nach Hause brachte. Auf dem Nebenplatz wurde es deutlich spannender – nach dem Verlust des ersten Satzes rappelten sich Amirzadeh/Dörfler auf und erzwangen durch einen Sieg im zweiten Satz die Entscheidung im Match-Tiebreak. Hier hieß es dann „Nerven behalten“ und seine Stärken ausspielen – und das taten die beiden dann auch. Mit einem 10:7 im entscheidenden Satz wurde der Spieltag unterm Strich mit 4:2 (9:5 Sätze und 59:41 Spiele) für sich verbucht. Damit setzen sich die Herren 50 auf Platz 2 der Gruppenliga fest.

Am Sonntag gingen auch die Herren 40 auf Reisen ins Ried. Die Mannschaft der TG Crumstadt lud zum Wettkampf ein, und wer der Meinung war, dass die Partie der Herren 50 am Vortag an Spannung kaum noch zu überbieten war, der wurde hier eines Besseren belehrt. In den Einzeln ging es bereits eng zu – Thorsten Mahr und Mathias Hamann verloren ihre Begegnungen jeweils mit 5:7 im entscheidenden Satz. In Summe zu den beiden anderen Partien von Thomas Krasemann und Martin Müller, die jeweils gewinnen konnten, ergab sich ein Zwischenstand von 2:2. Soweit nichts ungewöhnliches – aber der Krimi begann im Anschluss. Die Doppel gingen auf den Platz und mit den Kombinationen Mahr/Krasemann und Hamann/Müller war taktisch alles für mindestens ein Unentschieden bereitet. Dass dies am Ende leider nicht aufging wie geplant hatte sicherlich verschiedene Gründe. Die Gegner spielten in den entscheidenden Momenten deutlich stärker als in ihren Einzeln auf, die ein oder andere über den Platz hinwegfegende Windböe machte das Spiel zeitweise für alle Akteure schwierig und dann verlässt einen auch einfach mal das Glück und der Ball verfehlt sein Ziel im entscheidenden Moment ganz knapp. Beide Doppel wurden nach zwischenzeitlichem Satzausgleich im Match-Tiebreak entschieden und gingen leider mit 6:10 bzw. 8:10 verloren (Gesamtergebnis 2:4, 7:8 Sätze und 63:57 Spiele). Die Enttäuschung war groß, zumal die Semder mehr Sätze und mehr Aufschlagspiele für sich entscheiden konnten als die Gegner, aber ebenso groß das Lob an die Gastfreundlichkeit der Crumstädter, so dass es nach Leckereien vom Grill eine freundliche Verabschiedung gab. Beide Mannschaften würden sich freuen, in der kommenden Saison eine Revanche austragen zu können.

Das Programm für die kommende Woche: Die U14 trifft am Freitag auswärts auf Ober-Ramstadt, die Junioren der U18 reisen am Samstag nach Hofheim (Ried). Die Herren 50 empfangen am Samstag um 14 Uhr den Tabellenführer aus Seeheim – auch hier wird sicherlich wieder Tennis gezaubert, Zuschauer sind herzlich willkommen.

Im direkten Austausch dazu fahren unsere Damen nach Seeheim – los geht´s am Sonntag um 9 Uhr. Und zeitgleich öffnet der STC die Pforten für die Partie der Herren 40 gegen die TG Rüsselsheim. Auch hier sind wie bei den Herren am Samstag Fans gerne gesehen.

Petrus outet sich als Tennisfreund

Der Tag der Saisoneröffnung beim Ski- und Tennisclub in Semd am Mittwoch vergangener Woche (1. Mai) begann zunächst wie vorhergesagt – eher kühl und bedeckt. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Aspiranten auf den Tagessieg beim Schleifchenturnier gegen 10 Uhr noch unter sich waren, um die ersten Partien des Tages auszulosen.

Kurz darauf aber ließ sich die Sonne blicken und machte unmissverständlich klar, dass ein solcher Tag ohne ihre Beteiligung gar nicht in Frage kommt. Und so füllte sich die Anlage von Minute zu Minute mit Besuchern, Spaziergänger und Radfahrern, um geplant oder kurzentschlossen eines der vielen Angebote des Vereins in Anspruch zu nehmen. Während der bereits laufenden Tennismatches vergnügten sich die Kleinen auf der Hüpfburg, die Größeren genossen die Sonne bei kühlen Getränken und netten Gesprächen und warteten auf den Startschuss zum Mittagessen. Es standen leckerer Krustenbraten und Rindswurst auf der Karte, zu dem sich die Gäste am reichlichen Salatbuffet bedienen konnten.

Im Rahmen dieser Mittagspause konnten sich die Kinder sportlich betätigen und zusammen mit dem Kinder- und Jugendtrainer Luca Feggie die Sommersaison einläuten. Auch hatten Neulinge die Möglichkeit, die ersten Gehversuche mit Schläger und Ball zu unternehmen. Parallel dazu legten vier Spielerinnen und Spieler das Tennis-Sportabzeichen in Bronze und Silber ab. Dazu mussten die Absolventen verschiedenen Übungen aus den Bereichen Präzision, Geschicklichkeit und Geschwindigkeit durchlaufen, die unter den strengen Augen des zweiten Trainers Daryoush Amirzadeh jeweils mit Punkten bewertet wurden. Wir gratulieren Sabine Hafner, Joshua Schwarz sowie Hanna und Finn Simonis zum erfolgreichen Abschluss dieser Prüfungen – alle vier durften im Zuge der Siegerehrung ihre Urkunde und Anstecknadel sowie den anerkennenden Applaus der Zuschauer in Empfang nehmen.

Mit der Öffnung des Kuchenbuffets am frühen Nachmittag wurde auch das Turnier fortgesetzt, um die Teilnehmer für die Finalpartie auszuspielen. In dieser konnten sich Ursula Fröhlich und Torsten Knöß gegen die zweite Paarung Wiebke Simonis und Daryoush Amirzadeh durchsetzen – für ihre Leistungen wurden die Finalisten mit Getränkegutscheinen belohnt.

Erst am späten Abend schloss ein wunderschöner und ereignisreicher Tag, an dessen Ende die Erkenntnis steht: Petrus ist ein Tennisfreund!